Mein Februar war ein sehr durchwachsener Lesemonat. Nach meiner Prüfungsphase dauerte es ein paar Tage ehe ich mich an die gewonnene Freiheit gewöhnt hatte, aber dann gab es kein Halten mehr. Einige Tage lang habe ich nur gelesen und das hat so gut getan.

Zenith – The Androma Saga  (The Androma Saga #1) – Sasha Alsberg & Lindsay Cummings

Obwohl ich nach dem Lesen ein gutes Gefühl hatte, finde ich das Buch im Nachhinein nicht mehr ganz so beeindruckend. Es ist nichts, dass heraus sticht. Aber näheres dazu könnt ihr in der Rezension nachlesen, falls es euch interessiert.

125 Tage Leben – Tina Köpke

Ich kann wohl sagen, dass dieses Buch mein Monatshighlight war. Ich habe einige Liebesromane gelesen und dieser ist bei weitem einer meiner liebsten. Auch dazu gibt es eine ausführliche Rezension zum lesen.

Truly Devious( Truly Devious #1) – Maureen Johnson

Hat mich positiv überrascht und mir einige Gänsehaut-Momente und Agatha-Christie-Vibes beschert. Ich hätte nie gedacht, dass mir solche Bücher gefallen könnten, aber dieses hat mir das Gegenteil bewiesen. Ihr ahnt es sicher schon, dazu gibt es auch eine Rezension.

Something Strange & Deadly (Something Strange & Deadly #1) -Susan Dennard

Obwohl Susan bereits zu meinem Topautorinnen zählt, hatte ich ihr Debüt noch nicht gelesen. Die Reihe ist leider nicht so bekannt, weswegen ich einige Zweifel hatte, aber diese waren völlig unbegründet. Ich liebe die Steampunk- und Zombie-Elemente in diesem Buch und freue mich schon auf die Folgebände der Reihe, die nächste Woche bei mir eintreffen werden. Die Protagonistin Eleanor Fitt ist eine super coole, starke Protagonistin die leider mit einer sehr oberflächlichen Familie geschlagen ist. Die Handlung spielt während der Weltausstellung in Philadelphia im 19. Jahrhundert. Allein schon wegen des Settings ist das Buch lesenwert, aber die Story fand ich auch ziemlich gut. Natürlich ist es nicht mit ihrer Bestseller-Reihe zu vergleichen, aber dieses Buch hat mir persönlich bewiesen, warum ich die Autorin so liebe.

Daughter of the Pirate King (Daughter of the Pirate King #1) – Tricia Levenseller

Das war meine persönliche Enttäuschung des Monats. Die Geschichte verspricht fiel: weibliche Kick-Ass Piratinnen, Magie und ein Schiff voller reingelegter männlicher Piraten. Leider war Protagonistin Alosa so überzeugt von sich selbst, dass sie leicht hintergangen werden konnte und ausgenutzt. Die Spannung vom Beginn hat sich schnell abgenutzt und wurde nervig. Auch wenn ich die Welt und Magie sehr mag, werde ich Band zwei nicht lesen. Noch mehr von Alosa-Immersicher ertrage ich nicht.

Silbernes Schweigen (Age of Trinity #1) – Nalini Singh

Als Auftakt von Staffel 2 der Gestaltwandler-Reihe hat es mir gut gefallen, bekannte Schema, aber auch neue Elemente haben eine schöne Mischung aus „Heim kommen“ und Spannung ergeben. Dazu gibt es auch eine ausführliche Rezension.

Trotz allem du (Game On #4) – Kristen Callihan

Ich glaube, dazu habe ich bereits alles in der Rezension gesagt. Mittlerweile bin ich bei Liebesromanen sehr vorsichtig geworden und dieses Buch war ein weiterer Beweis warum. Gerade im Nachhinein merke ich, dass ich kein Bedürfnis habe es erneut zu lesen.

Save Me (Maxton Hall #1) – Mona Kasten

Hat meine Erwartungen zwar nicht unterboten, aber auch nicht übertroffen. Ich bilde mir ein, eine Weiterentwicklung in Komplexität und Schreibstil zu sehen, aber das Genre konnte mich nicht überzeugen. Da Mona Kasten aber zu meinen auto-buy-authors zählt (Ähnlich wie Susan Dennard, Laura Kneidl und Bianca Iosivoni) musste es einfach gelesen werden. Rezension dazu gibt es hier.

Stolz und Vorurteil – Jane Austen

Meine (erneute) Begegnung mit Lady Austen und den Bennetts ist sehr positiv verlaufen. Ich musste sofort zwei weitere Austen-Romane bestellen, da der Schreibstil unglaublich toll ist. Die Handlung ist nicht unbedingt schwer zu durchschauen, aber die Gesellschaft machen es doch schwierig voraus zu ahnen, was passieren wird. Ich habe mich ein bisschen in Jane Austen verliebt und werde ihre Bücher jetzt nach und nach genießen. Genauso wie dann Thomas Hardy und die Bronte Schwestern.

Ich hatte mir ein bisschen mehr als 9 Bücher vorgenommen, aber Youtube, Arbeit und Faulheit hat mir dann einen Strich durch die Rechnung gemacht. (Aktuell liebe ich Familienvlogs!) Zufrieden bin ich trotzdem. Ich hatte ein paar ziemlich gute Bücher und für mich reicht das schon. Dennoch möchte ich meinen Vorsatz von „Bewusster Lesen“ weiter umsetzen und auch verfeinern, was für mich bedeutet: Mehr nachdenkliche Literatur lesen, genauer auszuwählen (Was spricht mich wirklich an? Was ist nur Hype?) und nicht mehr „zwischendurch“ lesen. Ich will mich voll auf ein Buch einlassen können und das geht nicht beim Bahn fahren oder zwischen den Vorlesungen.

Wie war denn euer Lesemonat Februar?

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