Der Dezember hat uns alle schon total im (Weihnachts-) Griff, aber trotzdem wollte ich mir nochmal die Zeit nehmen meine gelesenen Bücher im November vorzustellen. Insgesamt habe ich nämlich 9 Bücher gelesen, davon waren nur 4 „richtige“ Bücher. Also die zum Angreifen. Den Rest habe ich auf dem Kindle oder iPad gelesen. Vielleicht findet ihr ja noch ein Weihnachtsgeschenk unter ihnen.


Magnus Chase and the Gods of Asgard: The Ship of the Dead – Rick Riordan (Magnus Chase #3)

Ich mochte es. Als Abschluss der Trilogie hatte ich zwar irgendwie mehr erwartet, aber mir hat gefallen, dass das Finale sich nach Magnus gerichtet hat. Es hat zu seinem Charakter gepasst. Was mich gestört hat, war das Percy einen Kurzauftritt hatte. Also, ich mag Percy, aber das ist Magnus‘ Reihe, da hat Percy nichts zu suchen, vor allem nicht als Ratgeber. Mich hat geärgert, dass Magnus nicht allein auf die Lösung der Probleme gekommen ist, sondern Percys Rat ihn drauf gestoßen hat. Percy ist nicht die Universalantwort. So, das musste mal raus. Ich habe übrigens geliebt, wie „diverse“ das Buch war. LGBTQ und so. Einfach nur toll.

Shadow and Bone – Leigh Bardugo (Grisha-Trilogie #1)

Dieses Buch habe ich in ungefähr 10 Stunden an einem Sonntag gehört. Das schöne an Hörbüchern ist, dass man nebenbei Wäsche waschen kann, das Zimmer aufräumen und so weiter. Ich kannte das Buch schon, fand aber Alina nicht besonders schmeichelhaft. Das Hörbuch hat das allerdings geändert. Die Sprecherin hat Alina einen sehr viel kämpferischen Charakter verliehen, als ich das vor einem Jahr getan habe. Ich hatte danach direkt Lust weiterzulesen. Aber irgendwie hat mir die Dynamik mit dem Darkling nicht gefallen. Also, er ist faszinierend. Aber auf diese bedrohliche Christian-Grey-Art. Schönes Äußeres aber innendrin – brrr. Ich mag es nicht wie er Alina behandelt, als würde sie ihm gehören. Als würde JEDER ihm gehören. Es beschert mir eine Gänsehaut. Was wahrscheinlich gut ist, aber ich brauche definitiv noch eine Weile, ehe ich mit der Reihe weitermachen kann.

Nothing Like Us – Kim Nina Ocker (Upper-East-Side-Reihe #1)

Also, wenn ihr das noch nicht mitbekommen habt … Es gibt eine Rezension, wenn ihr Genaueres wissen wollt. Auf jeden Fall hat mich das Buch positiv überrascht und ich finde, dass die Autorin noch eine Menge mehr Unterstützung verdient. Außerdem habe ich so oft gelacht! Ich lache so selten in Büchern und hier konnte ich (fast) nicht mehr aufhören. Lena ist einfach unglaublich witzig und haut die besten Sprüche raus. Bitte, LEST DIESES BUCH!

Soul Mates: Flüstern des Lichts – Bianca Iosivoni (Soul-Mates-Dilogie #1)

Dieses Jugendbuch hat mich sowohl positiv überrascht, als auch mega nervös gemacht. Denn unsere Heldin nimmt vielleicht nicht den „guten“ Weg und das zerreißt mein Fangirlherz, denn Rayne ist absolut cool. Allerdings wollte ich schon immer mal von einer Heldin auf „dem dunklen Pfad“ lesen, also sollte ich mich nicht beschweren. Bianca Iosivoni hat auf jeden Fall wieder geschrieben, was ich lesen wollte und wenn ihr mein volles Fangirl-Gehabe lesen wollt, dann schaut hier vorbei.

Eliza will Fahrrad fahren – Kim Nina Ocker

Ja, ich nach NLU gleich ein weiteres Kim-Buch gelesen. „Eliza will Fahrrad fahren“ behandelt allerdings ein ganz anderes Thema: Krankheit. Die Autorin erzähl wieder locker und witzig, spricht dabei aber einen wichtigen Punkt an, den jeder in seinem Leben mal erreicht: Der eventuelle Verlust einer lieben Person. Denn Harlows Oma Eliza hatte einen Schlaganfall und ist nach der OP nur noch ein schwaches Abziehbild ihrer selbst. Für Harlow war Eliza immer eine Heldin und die nun so zu sehen, bricht ihr das Herz. Aber Eliza will Harlow nicht traurig sehen und schickt sie mit einer Bucket-List in die USA, all die Dinge tun, die sie selber nicht mehr tun konnte. Ich fand es gut, wie Kim das Thema behandelt hat, musste mir beim Lesen aber viel Zeit nehmen, da es mich sehr an meine eigene Situation erinnert hat. Es ging mir total unter die Haut, aber eine Box Taschentücher gehörte beim Lesen für mich definitiv dazu.

Die Schöpfer der Wolken – Marie Graßhoff

Mein erster Graßhoff und sofort hat die Autorin sich in meine Top-Liste geschrieben. „Die Schöpfer“ sind etwas absolut Besonderes, brauchen aber definitiv ein freies Wochenende, da mich dieses Buch gefangen genommen hat und ich nicht aufhören konnte zu lesen. Es hat das Zeug zum Jahreshighlight, aber noch will ich keine Nägel mit Köpfen machen, da ich ja noch drei Wochen Zeit habe viele tolle Bücher zu lesen. Wenn ihr interessiert seid an einer Aufstellung von Dingen, die mich dieses Buch haben lieben lassen, dann schaut hier vorbei.

Schattentraum: Mitten im Zwielicht – Mona Kasten (Schattentraum #2)

Ich bin bekennender Mona-Leser und weil bis März keine neuen Bücher von ihr erscheinen werden, habe ich versucht die Schattentraum-Reihe endlich (!) zu beenden. Die staubt nämlich schon seit Anfang des Jahres in meinem Regal vor sich hin. Ich habe extra Band 1 & 2 nochmal gelesen, bevor ich den letzten Band lese. Eine Rezension dazu folgt dann auch irgendwann noch, aber aktuell geht mir Protagonistin Emma ein bisschen auf die Nerven.

Rogue One: A Star Wars Story – Alexander Freed

Dazu habe ich meine Rezension gerade erst verfasst, mochte es aber sehr. Es gewährt einen tieferen Blick in die Figuren, als der Film und hat ein paar tolle Hintergrundinfos. Ich finde aber, dass es nur für den Hardcore-Fan geeignet ist, der mit den ganzen Details was anfangen kann, denn ansonsten ist es wirklich sehr nah am Film und könnte Langweilig werden. Ich aber fand es toll, denn es hat meine Star-Wars-Liebe wiedererweckt, was dazu geführt hat, dass nun ein Videospiel darauf wartet gespielt zu werden. Ich bin ja mal gespannt, ob ich das hin bekomme, denn ich habe sowas noch nie gemacht.

Sexy Santa – Samanthe Beck

Ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Lyx.digital hat da zwar ein schönes Cover hervorgezaubert, aber es hat reichlich wenig mit Weihnachten zu tun. Und ist eher kurzweilig. Die Storyline ist nichts Besonderes, versucht aber eine Grätsche zwischen Fifty-Shades-of-Grey nur ohne Grey. Ich habe es auf Englisch gelesen und auch da hat mir oftmals was gefehlt. Also so essentielle Sätze im Erzählverlauf wie „Sie stand vom Tisch auf und ging zur Tür“, die waren dann plötzlich woanders, ohne das näher erklärt zu haben. Da war einfach eine „Lücke“ im Lesefluss und ich habe mich gefragt wie das gerade passieren konnte. Das Buch hat mir bestätigt, warum ich lieber Fantasy und Science-Fiction lese.


Wie viel habt ihr im November gelesen? Ich bin eigentlich ganz zufrieden und freue mich schon auf meinen Lesemonat Dezember.

Habt noch einen schönen Tag und FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!

One thought on “Novemberbücher”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: