{"id":3272,"date":"2019-04-15T10:00:07","date_gmt":"2019-04-15T08:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/buchundgewitter.de\/?p=3272"},"modified":"2019-11-10T09:49:22","modified_gmt":"2019-11-10T08:49:22","slug":"lieder-von-morgen-von-rune-l-green","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buchundgewitter.de\/?p=3272","title":{"rendered":"Lieder von Morgen\u2502Rune L. Green"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3264\" height=\"2448\" src=\"https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/fa822669-258a-42cb-a2b3-f309a4309f21.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3280\" srcset=\"https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/fa822669-258a-42cb-a2b3-f309a4309f21.jpg 3264w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/fa822669-258a-42cb-a2b3-f309a4309f21-300x225.jpg 300w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/fa822669-258a-42cb-a2b3-f309a4309f21-768x576.jpg 768w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/fa822669-258a-42cb-a2b3-f309a4309f21-700x525.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><figcaption>*Rezensionsexemplar<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ich bin bei diesem Buch sehr gespalten. Gelesen habe ich es, weil ich eine Geschichte \u00fcber Krankheit lesen wollte. Ich hatte gerade von Claire Wineland geh\u00f6rt, einer jungen Frau, die Cystic Fibrosis hatte und einen Tag vor meinem Geburtstag gestorben ist, als sie eine neue Lunge bekommen sollte. Claire hat Youtube-Videos gemacht und hat beim Drehen des Films <em>Five Feet Apart<\/em> geholfen. Ich mochte ihre Ehrlichkeit, ihre Weltsicht. Und habe mir von diesem Buch \u00e4hnliches versprochen. Nun habe ich das bekommen, aber eben nicht nur, und da die Autorin selber Krebs hatte, also als Betroffene eine Geschichte \u00fcber ein M\u00e4dchen mit Krebs geschrieben hat, f\u00fchle ich mich schlecht, wenn ich das Buch kritisiere. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" style=\"text-align:center\">Darum gehts<\/h4>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Lenia hat Krebs. Aber Lenia will sich davon nicht ihr Leben verbauen lassen. In einer besseren Phase l\u00e4sst sie sich Gitarrenunterricht geben, vom m\u00fcrrischen Jonathan. Sie liebt die Musik und findet in ihr Kraft, Mut und Zuflucht, wenn ihr K\u00f6rper sich gegen sie stellt. Jonathan hat seinen Traum verloren. Seit zwei Jahren geht er einem semi-befriedigenden Job nach und rechnet sich Nichts aus, als er bei Lenia ins Zimmer kommt. Aber die junge Frau ist offen und ehrlich und voller Lebensdrang. Kann ein totkranker Mensch einem lebensm\u00fcden Menschen Hoffnung schenken? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" style=\"text-align:center\">Meine Meinung<\/h4>\n\n\n\n<p>Bei diesem Buch musste ich mich qu\u00e4len. Ich sage es frei heraus, nach den ersten drei Kapiteln wurde es anstrengend. Besser &#8211; Lenia wurde anstrengend. Lenia ist eine sehr interessante Person, die ich f\u00fcr den Einblick, den sie mir in das Leben mit Krebs geben konnte sehr sch\u00e4tze, gleichzeitig kann ich sie als Figur nicht ausstehen. Lenia ist Anfang zwanzig, vor bereits drei Jahren hat sie ihre Krebsdiagnose bekommen und lebt nun abwechselnd im Krankenhaus und bei ihren Eltern. Durch das Ringen mit den Tod hat sie eine gewisse Lebenseinstellung und auch Lebensweisheit gewonnen und spricht den anderen Patienten auf der Station Mut zu. Allgemein war die Gemeinschaft im Krankenhaus fantastisch, alle Patienten haben sich gegenseitig gest\u00fctzt und geholfen, haben sich wieder aufgebaut und zusammen gefreut, wenn jemand nach Hause gehen konnte. Dass ein solcher Gemeinschaftssinn herrschen kann, fand ich toll und beeindruckend. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch erz\u00e4hlt vom Alltag einer Krebspatientin, von den \u00c4ngsten und W\u00fcnschen, den H\u00fcrden und guten Momenten. Es erz\u00e4hlt die Geschichte eines Menschen, der genau so viel Mensch ist, wie gesunde Menschen auch. Aber es erz\u00e4hlt auch \u00fcber Krebs. Und \u00fcber die vielen Leben, die von der Diagnose eines Menschen beeinflusst werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Lenia hat ein tolles Support-System: Ihre beste Freundin Isabell ist f\u00fcr sie extra nach London gezogen, ihre Eltern unterst\u00fctzen sie wo sie nur k\u00f6nnen, ohne zu klammern oder \u00fcberf\u00fcrsorglich zu werden. Man f\u00fchlt sich in Lenias Gemeinschaft super wohl. Aber mit Lenia selber hatte ich ein massives Problem: Sie mischt sich ein. Viel. Und \u00fcberall. Lenia glaubt, ganz fest zu wissen, wie man sein Leben leben soll. Und das mag f\u00fcr sie auch stimmen, sie wei\u00df worauf sie Wert legt, weil sie mit einem zeitigeren Tod konfrontiert wurde. Aber nur, weil Lenia das so sieht, hei\u00dft das ja nicht automatisch, das andere das so sehen oder sehen m\u00fcssen. Im Laufe des Buches zwingt sie ihre Lebensweise der anderen Hauptfigur Jonathan auf. <\/p>\n\n\n\n<p>Jonathan hat seinen Traum Musiklehrer zu werden verloren. Seit zwei Jahren gibt er nebenbei Musikunterricht, aber nicht in dem Ma\u00df, wie er es sich ertr\u00e4umt hat. Er hat sich von der Welt zur\u00fcckgezogen, ist mutlos, schroff und kalt. Nur bei der Musik kann er aufatmen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Sie sind ein v\u00f6llig anderer Mensch, wenn Sie singen und spielen.&#8220;<\/p><p>&#8222;Wie meinst du das?&#8220;<\/p><p>&#8222;Na ja&#8220;, begann Lenia. &#8222;Sie tauchen ab, Sie entspannen sich. Sie werden nahbar.&#8220;<\/p><p>&#8222;Nahbar?&#8220;, wiederholte er und weitete ver\u00e4chtlich seine Nasenfl\u00fcgel.<\/p><cite>S. 41 (iBooks)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Lenia zu unterrichten erscheint ihm zuerst sinnlos, weil sie ja eh bald sterben soll, was bringt es da ihre Zeit mit wundgespielten Fingern und st\u00e4ndigem Lernen zu verschwenden? Aber Lenia zeigt Jonathan schon bald, worauf es wirklich ankommt und St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck schubst sie ihn ins Leben zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Es stimmt, dass viele sagen, dass nicht alle Tr\u00e4ume wahr werden, aber wir k\u00f6nnen daf\u00fcr sorgen, dass wir ihnen folgen und ihnen eine Chance geben.&#8220;<\/p><cite>S. 36<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ab dann musste ich beim Lesen immer \u00f6fter inne halten. Lenia hat jedem ihre Lebenseinstellung aufgedr\u00fcckt. Ihre Kommentare zum Leben anderer waren spitz und fies, wurden nur mit einem frechen Grinsen kaschiert. Sie konnte nicht akzeptieren, das andere Menschen ihr Leben eben anders leben wollen. Und es eventuell nicht voll ausleben. Ich verstehe, dass mit der Diagnose des bald m\u00f6glichen Todes sich jeder Mensch ungerecht behandelt f\u00fchlt und Menschen, die ihr Leben wegschmei\u00dfen, am liebsten Sch\u00fctteln m\u00f6chte. Aber das gibt einem noch lange nicht das Recht, es auch zu tun. Aber das macht Lenia. Sie mischt sich hochgradig in Jonathans Leben ein. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Ich mag es nicht, zu etwas gedr\u00e4ngt zu werden, dass ich nicht m\u00f6chte.&#8220;<\/p><p>&#8222;Aber Sie haben diesen Ausflug im Nachhinein nicht bereut, oder?&#8220;<\/p><cite>S. 176<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das ist Lenias Argumentation. Es ist ihr schnuppe, ob sie die W\u00fcnsche Jonathans mit F\u00fc\u00dfen tritt, seine eigenst\u00e4ndigen Entscheidungen missachtet. Sie hat keinen Respekt vor seinen Entscheidungen. Lieber arrangiert sie ein Vorstellungsgespr\u00e4ch f\u00fcr ihn, telefoniert hinter seinem R\u00fccken mit seinen Eltern, die ihn mehr oder weniger raus geworfen haben, solange es nicht schlimm endet. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe bestimmt 25 Zitate, wo Lenia Jonathan zu etwas dr\u00e4ngt, seine Entscheidungen \u00fcbergeht oder ihn wahnsinnig schlecht behandelt. Ich wiederhole: Ich verstehe den emotionalen Aufruhr, der in ihr herrscht und der im Laufe des Buches auch nicht weniger wird. Aber das gibt ihr trotzdem nicht das Recht, Jonathans Leben zu diktieren. Denn das tut sie. Verschwendet seinen Sprit, als sie ihm mit Absicht nicht den richtigen Weg fahren l\u00e4sst, zwingt ihn auf ein Riesenrad zu steigen, obwohl er H\u00f6henangst hat. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Sie musste ihm wehtun, damit er endlich begriff, was er l\u00e4ngst h\u00e4tte begreifen m\u00fcssen. Sie hatte ihm die Wahrheit schonungslos, mit geballter Faust in sein Gesicht schlagen m\u00fcssen.<\/p><cite>S. 348<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Lenia MUSS gar nichts. Sie hat keinerlei Berechtigung, Jonathan sein Leben zu diktieren, da sie &#8222;lediglich&#8220; eine merkw\u00fcrdige Freundschaft verbindet. Jonathan ist Lenias Care-Projekt, das sie beenden muss, ehe es schlimmer wird. F\u00fcr einige mag ich das Problem aufspielen, aber f\u00fcr mich wurzelt das in einem viel tieferen Problem: Der Missachtung der Entscheidungen anderer. Es hei\u00dft nicht umsonst Leben und Leben lassen. Wer wei\u00df, vielleicht h\u00e4tte Jonathan allein durch den Unterricht auf der Onkologie-Station sein Leben bald selber umgekrempelt. Das geht ja auch nicht alles spurlos an ihm vorbei, wie seine kurzen Erz\u00e4hlabschnitte zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens wurde in den ersten Kapiteln abwechselnd aus Jonathans und aus Lenias Sicht erz\u00e4hlt, zum Ende hin ist Jonathans Sicht aber verschwunden. Das kam mir merkw\u00fcrdig vor, weil seine Entwicklung keinesfalls beendet war, als seine Erz\u00e4hlabschnitte verschwanden. Ich bin mir nicht sicher, was damit bezweckt werden sollte oder ob ich Jonathan eine gr\u00f6\u00dfere Rolle in dem Buch zugerechnet habe, als gedacht. Aber komisch war es schon, dass seine Stimme pl\u00f6tzlich wegfiel. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber es gibt an diesem Buch auch einige gute Dinge. Wie gesagt, hat es mir einen tieferen Einblick in die Krankheiten gegeben, hat den Gef\u00fchlstumult um einiges greifbarer gemacht. Neben wundersch\u00f6nen Zitaten, bekam man auch die h\u00e4sslichen Seiten von Krebs mit, von Chemotherapie. Die einzigartige und schonungslos ehrliche Einsicht, die die Autorin bieten konnte war toll. Es war ergreifend und ungerecht und hat weh getan. <\/p>\n\n\n\n<p>Jonathan und Lenia arbeiten w\u00e4hrend des Buches an eigenen Songs und ich habe selten so sch\u00f6ne Liedtexte gelesen. Normalerweise finde ich Figuren die Singen oder Texten sehr peinlich, aber Lenia und Jonathan haben auf so ehrliche, kritische und rohe Art \u00fcber Musik geredet, dass ich einfach nur mitgerissen wurde. Die kompletten Liedtexte stehen \u00fcbrigens auch hinten im Buch auf Deutsch und Englisch drin. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Lieder von Morgen<\/em> hat eine starke Botschaft bez\u00fcglich der Diagnose Krebs und dem Leben mit dieser Diagnose. Allerdings \u00fcberschreitet Protagonistin Lenia beim Ausleben ihrer Wahrheit einige Grenzen, was ich absolut nicht verstehen kann. F\u00fcr viele \u00e4hnliche Grenz\u00fcberschreitungen kritisieren wir oft in B\u00fcchern, wie im realen Leben. Und auch, wenn jemand eine schlimme Krankheit hat, enthebt ihn das nicht automatisch den normalen Regeln menschlichen Zusammenlebens. <\/p>\n\n\n\n<p>Ist das ein zu hartes Urteil? Ich habe mit mir gerungen, als ich diese Stellen gelesen habe, eben weil nicht alles was Lenia tut falsch ist, sie aber Jonathan nicht die Chance gegeben hat, diese Entscheidungen selbst zu treffen. Sie hat es ihm abgenommen und das st\u00f6rt mich. <\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><em>Verlag:<\/em> Drachenmond ~ <em>Seiten:<\/em> 320 ~ <em>Format: <\/em>Taschenbuch, eBook ~ <em>Preis:<\/em> 12,90 (TB); 3,99 (ePub) ~ <em>Erscheinungstermin:<\/em> 3. Dezember 2018 ~  <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Lieder-von-Morgen-Rune-Green\/dp\/3959911300\"><em>Neugierig?<\/em><\/a> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>*Vielen Dank an Lovelybooks und die Autorin f\u00fcr die Bereitstellung eines digitalen Rezensionsexemplares. <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin bei diesem Buch sehr gespalten. Gelesen habe ich es, weil ich eine Geschichte \u00fcber Krankheit lesen wollte. Ich hatte gerade von Claire Wineland geh\u00f6rt, einer jungen Frau, die Cystic Fibrosis hatte und einen Tag vor meinem Geburtstag gestorben ist, als sie eine neue Lunge bekommen sollte. 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