{"id":2711,"date":"2018-11-30T10:00:35","date_gmt":"2018-11-30T09:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/buchundgewitter.de\/?p=2711"},"modified":"2018-12-02T12:01:37","modified_gmt":"2018-12-02T11:01:37","slug":"nanowrimo-2k18-the-struggle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buchundgewitter.de\/?p=2711","title":{"rendered":"NaNoWriMo 2k18 &#8211; The Struggle"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2712 size-full\" src=\"https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/img_1048.jpg\" alt=\"\" width=\"851\" height=\"315\" srcset=\"https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/img_1048.jpg 851w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/img_1048-300x111.jpg 300w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/img_1048-768x284.jpg 768w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/img_1048-700x259.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px\" \/><\/p>\n<p>Der National Novel Writing Month &#8211; oder auch November &#8211; ist vorbei und ich habe genau 1,600 W\u00f6rter geschrieben. Wer sich mit dem Wordcount auskennt, wei\u00df, dass da etwas nicht hinhauen kann. Denn eigentlich sollte ich <strong>jeden Tag<\/strong> 1600 W\u00f6rter schreiben. Ich h\u00e4nge also &#8211; mal wieder &#8211; hinterher. Ich habe bereits <a href=\"https:\/\/buchundgewitter.de\/2017\/12\/01\/nanowrimo-eine-tragoedie\/\">zum letzten NaNo einen Beitrag verfasst<\/a>, falls ihr meine offenbar wiederkehrende Unf\u00e4higkeit zu Schreiben nachlesen wollt.<\/p>\n<p>Warum ich mir das aber nicht \u00fcbel nehme, verrate ich euch in diesem Beitrag. Denn dir harte Realit\u00e4t ist: NaNo und ich, wir funktionieren nicht.<\/p>\n<p>Nun will ich hier keinen Ratgeber f\u00fcr das Schreiben posten, denn bei Weitem halte ich mich nicht f\u00fcr jemanden der viel oder mehr Ahnung als andere davon hat, noch habe ich irgendwelche ver\u00f6ffentlichten Werke, um das Gegenteil zu beweisen. Aber ich will meinen eigenen Fortschritt irgendwie festhalten und denke mir, das, sollten andere gerade in ihrem jeweiligen Werk feststecken, so ein Post vielleicht hilfreich sein kann. Um mal den Kopf frei zu kriegen, die Richtung zu \u00e4ndern und das Werk von au\u00dfen zu betrachten. Oder einfach, weil es Spa\u00df macht andere genauso k\u00e4mpfen zu sehen, wie man es selber tut. \ud83d\ude00<\/p>\n<h5><span style=\"color: #993300;\">Wie plotte ich?<\/span><\/h5>\n<p>Eigentlich gar nicht. Bisher habe ich immer einfach drauf los geschrieben, meist nur mit einer vagen Idee oder auch nur einer Szene im Kopf. Beim Schreiben wird sich schon irgendwas ergeben, war bisher mein Motto. Und es hat funktioniert. Meine Fanfiktions haben sich immer ganz gut entwickelt, aber da hatte ich auch keinen Anspruch, au\u00dfer vielleicht ein paar Bewertungen und Kommentare zu bekommen.<\/p>\n<p>Aber das hat sich ge\u00e4ndert. Seit ich vor einem Jahr aktiv begonnen habe, meine High Fantasy \/ Urban Fantasy Geschichte zu schreiben, haben sich meine Anspr\u00fcche ge\u00e4ndert. Ich habe\u00a0 h o h e\u00a0 Anspr\u00fcche. Ich lese soo viel Fantasy und will dem irgendwie gerecht werden und deswegen muss ich plotten. Like Crazy. Denn die Welt, die ich versuche aufs Papier bannen, lenkt mich beim Schreiben immer wieder ab und ich laufe Gefahr Ecken zu erkunden, die eigentlich gar nicht in die Handlung rein geh\u00f6ren. Ich gehe in meiner eigenen Welt verloren. Und dann schreibe ich eben 1600 W\u00f6rter \u00fcber Porridge. (No Joke.)<\/p>\n<p>Mein Plotting-Prozess bestand bisher aus: Die da will das da und da soll sie mal hin. Aber wie stopfe ich diese L\u00fccke dazwischen? Tja, mein Geheimnis ist reden. Immer wenn ich meine Eltern besuchen fahre, hocke ich anderthalb Stunden in meinem Auto und labere mich selbst voll. (Weil es cooler wirkt, gerne auch mal auf Englisch, because why not?) Und weil es nun drau\u00dfen eher dunkel wird, entsteht auf der Autobahn diese geniale Atmosph\u00e4re, wo der Abendhimmel mein Greenscreen wird und ich meine Figuren auf Wanderschaft schicken kann.<\/p>\n<p>Ich habe also angefangen mir zu erz\u00e4hlen was die Motivation meiner Figuren ist und das mal auszusprechen war schon cool. Und so hilfreich, denn oftmals hat man bereits im Hinterkopf, was noch alles dazu geh\u00f6rt und einfach mal frei alles auszusprechen kann diese Gedanken hervorlocken. Denn ganz ehrlich: Bei all den Schreiberlingen da drau\u00dfen hat man schon Angst entweder abzukupfern oder seine Idee an jemand anderen zu verlieren, weswegen man lieber weniger bis nichts sagt. Und damit schr\u00e4nkt man den eigenen kreativen Prozess nur ein, nach meiner Erfahrung.<\/p>\n<p>Nachdem ich wusste, was passieren soll, frage ich mich mittlerweile auch immer, ob das mit den Themen, die ich einbinde, zusammen passt. Eher unbewusst habe ich n\u00e4mlich versucht meine Geschichte vom Mainstream abzugrenzen (Mal sehen, ob das was wird.) und achte nun darauf bestimmte Themen einzubinden, aber auch zu umgehen. Ich hoffe, dass das relativ selten in Young Adult vorkommt (Bisher habe ich wenig bis gar keine B\u00fccher gelesen, die \u00e4hnliche Dinge behandeln), aber das will ich nat\u00fcrlich nicht durch zweideutige Handlungen oder Motivationen von Figuren zerst\u00f6ren. Mir es extra schwer machen? Kann ich.<\/p>\n<h5><span style=\"color: #993300;\">Wie schreibe ich?<\/span><\/h5>\n<p>An sich ist Schreiben ja nichts Schwieriges, W\u00f6ter sinnvoll aneinander zu reihen, lernen wir schon in der Grundschule, auch wenn Schreibdebakel mit zunehmendem Alter (oder M\u00fcdigkeit oder Stress) h\u00e4ufiger werden. (Ich stolpere immer wieder \u00fcber das Wort Apokalypse. Denn Akopalypse klingt auch nicht schlecht, oder?) Mit meinem aktuellen Projekt habe ich mein chronologische Schreibweise aufgegeben, weil eben noch Handlung fehlte, ich aber das Feeling einiger Szenen sofort einfangen wollte, weswegen ich kreuz und quer geschrieben habe. Das will ich jetzt wieder \u00e4ndern. Wann immer ich das n\u00e4chste Mal \u00fcber l\u00e4ngere Zeit an meinem Manuskript arbeite, versuche ich wieder chronologisch zu schreiben, denn anders herum habe ich das Gef\u00fchl \u00fcberhaupt nicht voran zu kommen.<\/p>\n<p>Stupide etwas vor mich hin schreiben kann ich mittlerweile auch nicht mehr, ich will das es gleich passabel ist, egal ob mir jede*r Bestsellerautor*in sagt, dass der erste Versuch Kacke ist. Aktuell schreibe ich noch f\u00fcr mich und da interessiert es mich am ehesten, wie gut sich ein Kapitel liest. Einfach nur Handlung schreiben, damit man fertig wird, gef\u00e4llt mir nicht und somit haut das ganze NaNoWriMo-Konzept bei mir nicht hin. H\u00f6re ich deswegen mit dem NaNo auf? Nein, denn es motiviert unglaublich zu wissen, dass ganz viele andere Menschen gerade dasselbe durchmachen und es ebenfalls versuchen.<\/p>\n<h5><span style=\"color: #993300;\">Fazit?<\/span><\/h5>\n<p>Ich habe diesen November kaum was niedergeschrieben, aber daf\u00fcr steht meine Handlung. Im Detail. Und ich bin wahnsinnig stolz auf mich, dass ich jetzt wei\u00df, was wo wie passieren soll und wie die einzelnen Figuren verkn\u00fcpft werden. Dass ich nach 3 Tagen total vergessen habe, dass ich am NaNo teil nehme, hat \u00fcbrigens auch zu dem Misslingen beigetragen. Dank Uni hatte ich den Kopf mit anderen Dingen voll und dann die Ruhe finden und sich an das Dokument setzten? Nope. Aktuell besch\u00e4ftigt mich noch ein bisschen das Worldbuilding, denn da bin ich noch nicht zufrieden und da gibt es auch noch zu viele L\u00fccken. Allerdings ist die Recherche, die ich daf\u00fcr betreiben muss so umfangreich, dass ich immer wieder davor zur\u00fcckschrecke. Denn neben der Uni <strong>und<\/strong> dem Blog <strong>und<\/strong> der Arbeit auch noch eine intensive Recherche betreiben? Nur, wenn ich einen Zeitumkehrer bekomme.<\/p>\n<p>Wie lief euer NaNo? Irgendwelche Erkenntnisse oder seid ihr zufrieden? Und findet ihr diese Art Beitrag hilfreich oder stelle ich mir das nur vor?<\/p>\n<h5><span style=\"color: #993300;\">Und die Moral von der Geschicht&#8216;? Hast du &#8217;nen NaNo, VERGISS IHN NICHT!<\/span><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der National Novel Writing Month &#8211; oder auch November &#8211; ist vorbei und ich habe genau 1,600 W\u00f6rter geschrieben. Wer sich mit dem Wordcount auskennt, wei\u00df, dass da etwas nicht hinhauen kann. Denn eigentlich sollte ich jeden Tag 1600 W\u00f6rter schreiben. Ich h\u00e4nge also &#8211; mal wieder &#8211; hinterher. 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