{"id":1073,"date":"2018-03-01T18:31:52","date_gmt":"2018-03-01T17:31:52","guid":{"rendered":"https:\/\/buchundgewitter.wordpress.com\/?p=1073"},"modified":"2018-08-21T21:10:50","modified_gmt":"2018-08-21T19:10:50","slug":"ueber-das-bloggerdasein-ein-bericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buchundgewitter.de\/?p=1073","title":{"rendered":"\u00dcber das Bloggerdasein &#8211; ein Bericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1108 size-large\" src=\"https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/facetune-20180301219990228-1024x632.jpg\" alt=\"\" width=\"790\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/facetune-20180301219990228-1024x632.jpg 1024w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/facetune-20180301219990228-300x185.jpg 300w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/facetune-20180301219990228-768x474.jpg 768w, https:\/\/buchundgewitter.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/facetune-20180301219990228-700x432.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px\" \/><\/p>\n<p>Heute m\u00f6chte ich euch alle mal begr\u00fc\u00dfen. Hallo, ihr alle! Wie geht es euch?<\/p>\n<p>Vielleicht fragt ihr euch, was das soll, vielleicht ist es euch auch schnuppe. Heute m\u00f6chte ich gerne \u00fcber ein Thema schreiben, dass mich nun im dritten Jahr besch\u00e4ftigt und mit dem ich vermehrt Schwierigkeiten hatte.<\/p>\n<p><strong>Bloggen<\/strong>.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens jetzt fragte ihr euch bestimmt &#8211; What?<\/p>\n<p>Ja, richtig. Ich m\u00f6chte \u00fcber meine Erfahrungen und Gedanken beim bloggen schreiben, insbesondere wenn man neu in der Branche ist. Ich hatte bereits vor <em>Buch &amp; Gewitter<\/em> einen Blog und der lief sehr schlecht. Keine Abonnenten, wenig Kommentare, keine Reichweite. Zudem habe ich andauernd Namen und Design ge\u00e4ndert, weil sich Nichts richtig angef\u00fchlt hat. Aber um den alten Blog soll es gar nicht gehen. Ich will \u00fcber das Bloggen an sich und den damit verbundenen Druck schreiben.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #993300;\"><strong>Teil 1 &#8211; die Masse<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Neben der Flut an Buchbloggern, die es heute gibt, ist es nat\u00fcrlich schwer sich einen Namen zu machen und zu etablieren. So vieles flie\u00dft dabei in die Planung und Gestaltung eines Blogs ein. Wie baue ich Rezensionen auf; wie bewerte ich; wie hei\u00dft das Teil \u00fcberhaupt? Und dann will man sich nat\u00fcrlich noch abheben, unterscheiden. Das ist heute gar nicht mehr so einfach. Neben einem einpr\u00e4gsamen und coolen Namen, sollte das Design ansprechend sein, die Person vielleicht vorgestellt <em>und, und, und<\/em>. Dabei gibt es auch noch so viele tolle, erfolgreiche und einzigartige Blogger da drau\u00dfen, das man eigentlich nur scheitern kann. Wenn man dann noch von ihren Erfolgsgeschichten liest und h\u00f6rt, f\u00fchlt man sich vollends erschlagen und nutzlos.<\/p>\n<p>Dass ich mit <em>Buch &amp; Gewitter<\/em> also mittlerweile circa 15 Follower habe, ist f\u00fcr mich keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit und ich bedanke mich von Herzen f\u00fcr euer Vertrauen. Ich hoffe, ihr habt Spa\u00df an meinen Beitr\u00e4gen. Und ich freue mich \u00fcber jeden einzelnen von euch wirklich sehr.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #993300;\"><strong>Teil 2 &#8211; der Inhalt<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Neben gutem Content, ist die Frage WIE man den Content gestaltet, f\u00fcr mich die wichtigste aller Fragen. Denn immerhin will ich ehrliche, konstruktive Bewertungen abgeben k\u00f6nnen, ohne dabei die Gef\u00fchle der Autor*innen zu verletzen. Oder die Handlung komplett offen zu legen. Ich k\u00e4mpfe damit eine gute Rezension zu schreiben, ohne zu viel von der Handlung zu verraten, damit andere Leser noch Spa\u00df am Buch haben werden. Aber damit schr\u00e4nke ich mich selbst ziemlich ein.<\/p>\n<p>Und dann stellt sich mir immer wieder die Frage, wie breit gef\u00e4chert meine Themengebiete sein sollen. Es scheint zum guten Ton zu geh\u00f6ren, Lesemonate, Vorschauen und nat\u00fcrlich Rezensionen zu verfassen. Wenn dann noch \u00fcber den Teller- oder Buchrand hinaus gedacht und gebloggt wird, scheint der Erfolg nahe. Isabella von Noch mehr B\u00fccher betreibt dieses Konzept sehr erfolgreich, und ich lese jeden nicht-nur-Rezensionen-Beitrag mit Begeisterung und Staunen. Und komme mir dabei immer unglaublich einf\u00e4ltig und lahm vor. Denn nat\u00fcrlich habe ich zu diesen Themen auch was zu sagen, aber abkupfern m\u00f6chte ich dann auch nicht und irgendwie schluckt Blogger meine Kommentare immer. Und auf eigene Ideen komme ich selten. Da stumpft man irgendwie ab, finde ich. Wenn man zu oft dasselbe liest, denkt man nat\u00fcrlich nur noch in diesen Kategorien. Mir f\u00e4llt das \u00dcber-den-Buchrand-denken dann besonders schwer.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #993300;\"><strong>Teil 3 &#8211; der Zwiespalt<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Zur\u00fcck zum Kern der Sache: Soll ich au\u00dferhalb des Erwartungsbereiches bloggen? Wollt ihr meine Gedanken zum Hype eines Buches oder kontroversen Themen \u00fcberhaupt lesen? Mir stellt sich dann immer die Frage, <u>wann<\/u> ich jemanden auf die F\u00fc\u00dfe trete mit meiner Meinung. <u>Dass<\/u> es passieren wird steht f\u00fcr mich au\u00dfer Frage, bereits fr\u00fcher bin ich mit meiner Meinung oft angeeckt, und auch, wenn ich sie heute vielleicht eleganter formulieren kann, leben wir doch in einem Land wo freie Meinung gef\u00f6rdert und gefordert wird. Dass ich dadurch eventuell Leser einb\u00fc\u00dfe, ist auch ein zweischneidiges Schwert. Denn nat\u00fcrlich m\u00f6chte ich keinen Leser verlieren. Ich m\u00f6chte auch nicht, dass sich jemand unwohl f\u00fchlt auf meinem Blog, aber ich will auch nichts Totschweigen oder meine Meinung herunterschlucken m\u00fcssen.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #993300;\"><strong>Teil 4 &#8211; die Zeit<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Das kann man eigentlich auch anders nennen: Aktualit\u00e4t. Am besten schreibt man noch in derselben Sekunde, in der man das Buch kauft bereits eine Rezension und verteilt sie im Internet. Denn B\u00fccher, die gerade erst erschienen sind, sind nat\u00fcrlich hei\u00df begehrt und viele lesen gerne (auch ich) \u00fcber die Meinungen anderer, ehe man das Buch kauft oder anf\u00e4ngt zu diskutieren. Was macht man aber, wenn man ein Buch rezensiert, dass bereits vor Jahren erschienen ist? Oder erst vor einem Monat? Wird das dann \u00fcberhaupt noch gelesen? Oder anders formuliert: Lohnt es sich \u00fcberhaupt das Buch zu rezensieren? Dasselbe Spielchen hat man \u00fcbrigens wenn man einen unbekannten Autor vorstellt. Oder wenn am selben Tag mehr als ein neues Buch erscheint? Soll man sich dann zwei-, drei-, oder vierteilen?<\/p>\n<p>Der Aufwand der mit einem Blog verbunden ist, ist ebenfalls nicht zu untersch\u00e4tzen. Wieviele Stunden habt ihr schon auf euren Bildschirm gestarrt und sp\u00e4t Nachts noch Ver\u00e4nderungen in einem Beitrag oder dem Design vorgenommen? Und da ist auch noch das Problem der eigenen Reichweite und Vernetzung. Neben dem Blog braucht man heute auch Instagram (und damit auch Facebook &#8211; Warum?), Twitter und diverse Plattformen, wo man seine Rezensionen postet. Wie man sie dann noch bewirbt ist auch wichtig geworden. In einem extra Post? Oder nur so am Rande? Reicht eine Erw\u00e4hnung in den Insta-Stories vielleicht aus? Dabei nicht den \u00dcberblick zu verlieren oder sich andauernd zu wiederholen, ist ganz sch\u00f6n schwierig und oft muss ich mich zwingen eine neue Rezension anzuk\u00fcndigen. Ich will das nicht jedem ins Gesicht knallen m\u00fcssen, nur damit Verlage mich wahrnehmen.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #993300;\"><strong>Teil 5 &#8211; Was mann\/frau selber will<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Das allergr\u00f6\u00dfte Problem bin allerdings ich. Anhand dieses Posts kann man ja sehen, um was ich mir alles Gedanken mache. In meinem allerersten Beitrag hier habe ich geschrieben, dass ich gerne meine eigene kleine Ecke des Internets kreieren m\u00f6chte. Aber wie sieht diese &#8222;Kleine Ecke Ich-Sein&#8220; eigentlich aus? Und da frage ich mich nat\u00fcrlich auch, ob euch das interessiert. Wollt ihr mehr von mir wissen? Ich selber lege mittlerweile mehr auf die Person hinter dem Blog wert, als auf den Blog selber. Das klingt bl\u00f6d, aber wenn ich die Person mag und kenne, f\u00e4llt es mir viel leichter mir eine Meinung zu deren Meinung zu bilden. Wenn man Werte und Anspr\u00fcche vergleichen kann, kommt es mir viel einfacher vor, mich f\u00fcr oder gegen ein Buch zu entscheiden. Allerdings sollte dieses &#8222;kennen&#8220; nicht \u00fcber schw\u00fclstige, langatmige und komplizierte Beitr\u00e4ge stattfinden, sonder immer mal so zwischendurch. Ein kleines Lebensupdate, lustige Anekdoten. Das lese ich gerne.<\/p>\n<p>Die Frage ist: Ihr auch? Wollt ihr mich besser kennenlernen? Ich denke immer, mein Leben ist banal und langweilig, aber gerade diese Normalit\u00e4t sch\u00e4tze ich so bei anderen, weil dann pl\u00f6tzlich die Details wichtig werden.<\/p>\n<p>Also, long story short: Wollt ihr mich kennenlernen? Oder reicht es, regelm\u00e4\u00dfig Rezensionen zu posten?<\/p>\n<p>Ich freue mich \u00fcber euer Feedback.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe, Friederike. Oder Frizzi, damit wir gleich richtig starten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute m\u00f6chte ich euch alle mal begr\u00fc\u00dfen. 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